HRV und Hormone

Vorsorge und Diagnostik

Hormone, die in der HRV-Messung über die Beeinflussung vor allem des Sympathikus sichtbar sind, sind zu allererst die klassischen Stresshormone wie Noradrenalin und Cortisol, aber auch Hormone der Blutdruckregulation.

Auch das Schlafhormon Melatonin beeinflusst die Messung, ebenso wie ein Zuviel oder Zuwenig an Schilddrüsenhormonen. Meist werden solche Auffälligkeiten in der HRV durch entsprechende gezielte Laborbefunde bestätigt. Im Bereich der Diabetesbetreuung ist die HRV ein unverzichtbarer Bestandteil der Vorsorge zur Verhinderung der Schädigung der vegetativen Nerven im Sinne einer diabetischen cardialen Neuropathie (CAN).

Hier ist die Früherkennung besonders wesentlich, da in späteren Stadien eine Therapie nicht mehr möglich ist . Die Untersuchung ist daher einmal jährlich empfohlen. Dies betrifft gleichermaßen Typ I und Typ II Diabetiker und überraschenderweise können auch bereits Risikopatienten mit zuviel Bauchfett, der Vorstufe des Diabetes, betroffen sein.