Hormonkosmetik

Hormonkosmetik verleiht der Haut ein jüngeres Aussehen.
Die Hautalterung setzt sich aus zwei wesentlichen Komponenten zusammen:

innere Faktoren:
die Hormonproduktion und die genetische Disposition

äußere Faktoren:
Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung, Genuss von Nikotin und Alkohol

Die Beteiligung der Hormone am Hautalterungsprozess ist zunehmend in den Vordergrund der wissenschaftlichen Forschung gerückt. So wurde festgestellt, dass Östrogene in Gel- oder Cremeapplikation schon nach kurzer Zeit zu einer Zunahme an Kollagen, vermehrter Hautfestigkeit und Elastizität, sowie zu einer verbesserten Wasserspeicherfähigkeit führen. Die Faltentiefe nimmt ab, die Hautdicke dagegen zu. Unterstützen kann man den Effekt der weiblichen Hormone mit Antioxidantien wie Vitamin E oder Beta-Carotin, die die Haut vor der Einwirkung freier Radikale schützen und somit der durch äußere Einflüsse bedingten Hautalterung entgegenwirken.

Wichtig ist die Auswahl des richtigen Östrogens. Die Substanz der Wahl in der Hormonkosmetik ist das Östriol, welches die Aspekte der Wirksamkeit und Sicherheit (keine systemischen Effekte) in sich vereint.
Progesteron bremst den Bindegewebsabbau, Androgene (männliche Hormone) wie Androstanolon bewirken eine Festigung des Bindegewebes und werden daher vermehrt in der Cellulite-Therapie eingesetzt.